Aleph Alpha PhariaAI
KI-Plattform aus Heidelberg für Unternehmen und Behörden, die du im eigenen Rechenzentrum, ohne Internetanbindung oder als SaaS betreibst.
Was es kann
PhariaAI ist ein Software-Paket, mit dem du eigene KI-Anwendungen aufbaust und betreibst. PhariaAssistant ist eine Chat-Oberfläche, die Texte zusammenfasst, übersetzt und Informationen aus Dokumenten ausliest. In PhariaStudio entwickelst, testest, bewertest und trainierst du Modelle und Anwendungen nach. PhariaOS verwaltet Zugriffe, Modelle und Infrastruktur, PhariaCatch sammelt strukturierte Rückmeldungen von Fachleuten. Die Plattform liest auch Tabellen, Zeichnungen und Scans aus, belegt Antworten mit Quellstellen und führt Agenten mit Freigabeschritten und lückenloser Protokollierung aus. Neben Modellen anderer Anbieter läuft das eigene Modell Kolibri: 78 Milliarden Parameter, auf Deutsch spezialisiert, mit offenen Gewichten unter Apache-2.0-Lizenz.
Für wen es passt
Für größere Unternehmen und Behörden, die KI auf eigener Hardware oder in abgeschotteten Netzen einsetzen müssen und ein IT-Team für Server- und GPU-Betrieb haben. Wer nur einen Chat-Assistenten fürs Büro sucht, ist mit schlankeren Diensten besser bedient.
Datenschutz im Unternehmen
Du betreibst PhariaAI im eigenen Rechenzentrum, ohne Internetanbindung, hybrid oder als SaaS-Lösung des Anbieters; bei eigenem Betrieb bleiben die Daten vollständig bei dir. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag für die Plattform nennt der Anbieter auf seinen öffentlichen Seiten nicht. Ob Eingaben zum Training genutzt werden, beschreibt er ebenfalls nicht; er betont, dass vertrauliche Daten beim Kunden bleiben. Feste Geschäftstarife gibt es nicht, Verträge werden einzeln verhandelt.
Grenzen
Öffentliche Preise fehlen, der Zugang läuft über Demo und Vertrieb. Für Kolibri brauchst du leistungsstarke Grafikkarten, mindestens eine H200 oder zwei A100 mit 80 GB. Der Einstieg setzt Erfahrung mit Kubernetes und Helm voraus. Im September 2026 haben Aleph Alpha und Cohere den Vertrag über ihren Zusammenschluss unterzeichnet. Nach dem Abschluss, der für Ende 2026 erwartet wird und noch Genehmigungen braucht, tritt das Unternehmen als Cohere mit Sitz in Berlin und Toronto auf. Name und Angebot können sich dann ändern.