Open Weights
Bei Open-Weights-Modellen sind die trainierten Modellgewichte veröffentlicht, sodass du das Modell selbst betreiben und anpassen kannst. Das ist nicht automatisch dasselbe wie Open Source.
Auch bekannt als: Offene Gewichte
So funktioniert das
Ein Modell besteht aus seinen Gewichten, den beim Training gelernten Zahlenwerten. Bei Open-Weights-Modellen sind sie öffentlich verfügbar: Du kannst sie herunterladen, selbst betreiben und anpassen. Bekannte Beispiele sind Modelle der Familien Llama, Mistral und Gemma. Open Source im strengen Sinn wäre mehr, nämlich auch offene Trainingsdaten und offener Trainingscode — und das ist bei vielen Modellen nicht der Fall.
Beispiel aus der Praxis
Ein Unternehmen betreibt ein offenes Modell auf einem eigenen Server und verarbeitet damit sensible Dokumente, ohne dass sie an einen Cloud-Anbieter gehen.
Das solltest du wissen
- Die Lizenzen unterscheiden sich: Prüfe, ob kommerzielle Nutzung und Anpassung erlaubt sind.
- Selbst betreiben heißt auch selbst verantworten: Hardware, Betrieb, Updates und Sicherheit liegen bei dir.
- Die leistungsstärksten Modelle sind oft nur als Cloud-Dienst verfügbar. Offene Modelle reichen für viele Aufgaben trotzdem aus.
Hinweis: Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung.
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