meinGPT
Unternehmensplattform aus Unterhaching bei München für GPT, Claude und Gemini mit Hosting in Deutschland, Team-Assistenten und Datenanbindung.
Was es kann
meinGPT bündelt Sprachmodelle von OpenAI, Anthropic, Google und Mistral in einer Weboberfläche für dein Team. Du chattest mit Dateien und Bildern, recherchierst mit Quellenangaben und baust Assistenten, die du mit Kolleginnen und Kollegen teilst. Dazu kommen Meeting-Mitschriften für Teams, Zoom und Meet sowie Apps für Übersetzung, Bilder und Präsentationen. Anbindungen gibt es unter anderem an Microsoft 365, SharePoint, Google Drive, Confluence, Jira und SAP; für eigene Anwendungen steht eine OpenAI-kompatible API bereit, außerdem wird MCP unterstützt.
Für wen es passt
Für Unternehmen, die KI zentral für ihre Mitarbeitenden bereitstellen und dabei festlegen wollen, welche Modelle freigegeben sind und wie viel Budget jede Person verbrauchen darf. Rollen, Single Sign-on und Nutzungslimits sind in der Lizenz enthalten.
Datenschutz im Unternehmen
Die Plattform läuft bei Hetzner in deutschen Rechenzentren; die meisten Modelle gibt es als in der EU gehostete Variante. Einige Modelle laufen in den USA oder ohne festgelegte Region – Admins können sie sperren. Laut Anbieter werden deine Eingaben grundsätzlich nicht zum Training genutzt, du musst also nichts abschalten. Ein Privacy-Filter maskiert sensible Angaben, bevor eine Anfrage beim Modellanbieter ankommt. Den Auftragsverarbeitungsvertrag schließt du bei der Bestellung elektronisch ab. meinGPT ist ein reines Geschäftsprodukt und nach ISO 27001 zertifiziert.
Grenzen
Zur Lizenz kommt ein separates Modellbudget je Nutzer; Governance-Funktionen wie SCIM kosten extra. Apps für Smartphone oder Desktop nennt der Anbieter nicht. Automatisierungen und einige Datenfunktionen sind noch in der Beta.