Langdock
KI-Plattform aus Berlin, die Modelle mehrerer Anbieter mit Chat, Agenten und Workflows für das ganze Unternehmen bündelt.
Was es kann
Langdock bündelt Sprachmodelle verschiedener Anbieter, etwa von OpenAI, Anthropic und Google, in einer Chat-Oberfläche für das ganze Team. Du baust eigene Agenten für wiederkehrende Aufgaben, legst Dateien und Wissensdatenbanken in einer Bibliothek ab und verbindest vorhandene Tools, damit die KI auf Firmenwissen zugreift. Workflows verketten Agenten, Integrationen und eigene Logik zu mehrstufigen Automatisierungen. Dazu kommen eine API, Apps für iOS und Android, eine Desktop-App sowie Add-ins für Excel und Outlook.
Für wen es passt
Für Unternehmen, die KI breit einführen und zentral verwalten wollen, statt einzelne Abos verschiedener Anbieter zu pflegen. Admins steuern Modelle, Nutzer und Regeln an einer Stelle, Single Sign-on inklusive.
Datenschutz im Unternehmen
Die Anwendung läuft auf Microsoft Azure in der EU, die meisten Modelle lassen sich ebenfalls in der EU betreiben. Kundendaten nutzt Langdock nach eigener Aussage nie zum Training, abschalten musst du also nichts. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (DPA) stellt Langdock im Trust Center bereit; ISO 27001 und SOC 2 Type II liegen vor. Für Firmen gibt es den Tarif Business für bis zu 1.000 Nutzer und Enterprise, ab 1.000 Plätzen auch in der eigenen Cloud oder On-Premise.
Grenzen
Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht, nur eine siebentägige Testphase. Neue Modelle erscheinen meist zuerst in den USA und erst einige Wochen später in der EU. Größere Workflow-Kontingente und die API kosten extra.