innoGPT
Deutsche KI-Plattform aus Vechta, die über 50 Sprachmodelle, Assistenten und Automatisierungen in einem Arbeitsbereich für Teams bündelt.
Was es kann
innoGPT bündelt über 50 Sprachmodelle, darunter GPT, Claude, Gemini und DeepSeek, in einer Arbeitsoberfläche; auf Wunsch wählt die Plattform das passende Modell selbst aus. In einem Canvas entstehen Dokumente, Tabellen und Diagramme, die du als Excel, PowerPoint oder PDF exportierst. Dazu kommen fertige oder selbst gebaute Assistenten, zeitgesteuerte Aufgaben, Websuche, Code-Ausführung, Meeting-Zusammenfassungen sowie Bild- und Videoerstellung. Wissen aus SharePoint, OneDrive, Google Drive oder Notion bindest du direkt oder per MCP an; eine API gibt es ebenfalls.
Für wen es passt
Für Unternehmen vom Mittelstand bis zum Konzern, die vielen Mitarbeitenden einen gemeinsamen KI-Zugang mit Single Sign-on geben wollen. Für Berufsgeheimnisträger wie Kanzleien gibt es eine eigene Lizenz nach § 203 StGB.
Datenschutz im Unternehmen
Die Plattform läuft auf Servern in Frankfurt am Main, unter anderem bei AWS; laut Anbieter werden auch die meisten, aber nicht alle Modelle in Europa betrieben. Den Auftragsverarbeitungsvertrag schließt du direkt in den Kontoeinstellungen ab. Eingaben und Ergebnisse nutzen nach Angaben des Anbieters weder innoGPT noch Partner wie Microsoft zum Training, ein Abschalten ist daher nicht nötig. Löschfristen legst du selbst fest. innoGPT ist nach ISO 27001 zertifiziert. Passend sind die Tarife Business und Enterprise.
Grenzen
Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht, nur einen siebentägigen Test. Welche Modelle außerhalb Europas laufen, nennt die Website nicht. Ein Filter für personenbezogene Daten kostet extra, und die Max-Lizenz ist mit 109 € pro Nutzer deutlich teurer.