Microsoft Agent Framework
Quelloffenes Framework von Microsoft für KI-Agenten und Multi-Agenten-Workflows in Python, .NET und Go, Nachfolger von AutoGen und Semantic Kernel.
Was es kann
Mit dem Microsoft Agent Framework baust du KI-Agenten, die ein Sprachmodell nutzen, Werkzeuge und MCP-Server aufrufen und Gespräche über Sitzungen fortführen. Über Workflows verknüpfst du mehrere Agenten und Funktionen mit festgelegten Abläufen – nacheinander, parallel oder mit Übergaben. Middleware, OpenTelemetry-Tracing und Zwischenstände für lange Abläufe mit menschlicher Freigabe sind eingebaut. Anbindungen gibt es unter anderem für Microsoft Foundry, Azure OpenAI, OpenAI, Anthropic, Amazon Bedrock, Google Gemini und Ollama. Seit April 2026 liegt Version 1.0 für Python und .NET vor.
Für wen es passt
Für Entwicklerteams, die Agenten im eigenen Code betreiben wollen, besonders im Microsoft- und Azure-Umfeld. Wer bisher AutoGen oder Semantic Kernel nutzt, findet offizielle Migrationsanleitungen.
Datenschutz im Unternehmen
Das Framework ist eine Bibliothek, die du auf deiner eigenen Infrastruktur betreibst. Wohin Eingaben fließen, ob sie fürs Training genutzt werden und welcher Auftragsverarbeitungsvertrag gilt, hängt vom gewählten Modellanbieter ab. Einen eigenen Auftragsverarbeitungsvertrag oder Geschäftstarife für das Framework nennt Microsoft nicht. Microsoft weist darauf hin, dass du selbst prüfen musst, ob Daten über Drittanbieter deine Compliance- und Regionsgrenzen verlassen.
Grenzen
Ohne Programmierkenntnisse nicht nutzbar. Einige Teile wie die DevUI, Skills und der Agent-Harness sind noch in der Vorschau, die Go-Version ebenfalls. Schutzmaßnahmen wie Inhaltsfilter musst du selbst umsetzen.