Bardeen
Browser-Erweiterung aus San Francisco, die Webseiten ausliest, Kontaktdaten anreichert und Leads per KI für Vertriebsteams vorsortiert.
Was es kann
Bardeen läuft als Browser-Erweiterung und liest Daten von Webseiten aus – mit fertigen Vorlagen oder selbst gebauten Scrapern. Dazu kommen eine Websuche zum Finden neuer Kontakte, die Anreicherung um geprüfte E-Mail-Adressen und Telefonnummern sowie eine KI-Bewertung, die Leads anhand deines Wunschkundenprofils sortiert. Die Ergebnisse landen als CSV oder direkt in Google Sheets, Airtable oder Notion. Abgerechnet wird über Credits, meist pro Zeile.
Für wen es passt
Vor allem für Vertrieb, Customer Success und Revenue Operations, aber auch für Selbstständige, Recruiter oder Makler, die regelmäßig Listen von Firmen und Ansprechpartnern aus dem Web zusammenstellen.
Datenschutz im Unternehmen
Bardeen sitzt in den USA und kann Daten weltweit verarbeiten, auch in den USA; eine Datenhaltung in Europa bietet der Anbieter nicht an. Für Übermittlungen nutzt er EU-Standardvertragsklauseln, einen Auftragsverarbeitungsvertrag erfragst du per E-Mail beim Datenschutz-Support. Laut Anbieter werden deine Daten nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle verwendet, ein Abschalten ist daher nicht nötig. App-Daten liegen überwiegend im lokalen Browser-Speicher. Bardeen ist nach SOC 2 Typ II zertifiziert; für Unternehmen gibt es den Enterprise-Tarif.
Grenzen
Das Credit-Kontingent ist knapp: Anreicherung kostet drei Credits pro Zeile, ungenutzte Credits verfallen. Beim Sammeln personenbezogener Kontaktdaten musst du selbst die DSGVO-Grundlage klären.