Make
Visuelle Plattform, mit der du Abläufe zwischen Tausenden Apps automatisierst und KI-Agenten in diese Abläufe einbaust.
Was es kann
Mit Make baust du auf einer visuellen Arbeitsfläche Abläufe zwischen Apps, sogenannte Szenarien. Laut Anbieter stehen über 3.000 Apps bereit, darunter Anbindungen an OpenAI, Anthropic Claude, Gemini und Mistral. Die KI-Agenten (derzeit offene Beta) lassen ein Sprachmodell Entscheidungen treffen und Werkzeuge aufrufen; jeden Denkschritt zeigt Make im Editor an. Dazu kommen ein Modul zum Auslesen von Dokumenten, ein MCP-Server und der Assistent Maia, der Szenarien im Chat entwirft.
Für wen es passt
Für Teams, die wiederkehrende Aufgaben ohne Programmierung verknüpfen wollen: Formularanfragen ins CRM übertragen, Rechnungen auslesen, Support-Mails vorsortieren. Verzweigte Logik lässt sich hier besser abbilden als bei einfachen Zwei-Schritt-Automatisierungen.
Datenschutz im Unternehmen
Beim Anlegen einer Organisation wählst du ein Rechenzentrum in der EU oder den USA; ändern lässt sich das später nicht. Gehostet wird bei AWS. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag gehört zu den Nutzungsbedingungen. Für KI-Module über den hauseigenen KI-Anbieter gibt Make an, deine Daten weder zu speichern noch zum Training zu verwenden; bei eigenen Anbietern wie OpenAI gelten deren Bedingungen. Make ist nach ISO 27001 zertifiziert und nach SOC 2 Type II geprüft. Enterprise bietet zusätzlich eine isolierte Umgebung und längere Log-Aufbewahrung.
Grenzen
Abgerechnet wird nach Credits; viele Ausführungen und KI-Schritte treiben die Kosten. Der Gratistarif erlaubt nur zwei aktive Szenarien, eigene KI-Anbieter gibt es erst in bezahlten Tarifen. Komplexere Szenarien erfordern Einarbeitung in Datenstrukturen.