Activepieces
Quelloffene Plattform für Workflow-Automatisierung und KI-Agenten mit über 760 Integrationen, als Cloud aus Frankfurt oder selbst gehostet.
Was es kann
Activepieces verbindet Apps und Dienste zu automatischen Abläufen, den sogenannten Flows. Für mehr als 760 Anwendungen wie Slack, HubSpot, Stripe oder GitHub gibt es fertige Bausteine („Pieces“), die quelloffen unter MIT-Lizenz stehen. KI-Agenten erledigen mehrstufige Aufgaben, die du in normaler Sprache beschreibst; an kritischen Stellen kannst du eine Freigabe durch einen Menschen einbauen. Über einen MCP-Server rufen Assistenten wie Claude oder Cursor deine Abläufe direkt auf. Eigene Schlüssel für KI-Anbieter wie OpenAI, Anthropic, Gemini oder AWS Bedrock lassen sich hinterlegen.
Für wen es passt
Für Teams, die Routinearbeit zwischen ihren Tools automatisieren wollen und dabei Kontrolle über die Infrastruktur behalten möchten. Du nutzt die gehostete Cloud oder betreibst Activepieces per Docker oder Kubernetes auf eigenen Servern, auf Wunsch auch komplett abgeschottet vom Internet.
Datenschutz im Unternehmen
Die Cloud läuft in Frankfurt; beim Self-Hosting bleiben die Daten auf deiner eigenen Infrastruktur. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag stellt der Anbieter auf Anfrage bereit. Ob Inhalte zum Training von KI-Modellen genutzt werden, legt der Anbieter nicht offen; bei KI-Schritten gelten zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Modellanbieters. Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert. Single Sign-on gibt es ab dem Tarif Team, SCIM und Audit-Logs im Tarif Ultimate. Die SOC-2-Zertifizierung ist laut Anbieter noch in Arbeit.
Grenzen
Die Cloud-Tarife rechnen mit Credits: Ein normaler Lauf kostet einen Credit, KI-Schritte mit großen Modellen bis zu 20. Self-Hosting setzt eigenes technisches Wissen für Betrieb, Updates und Sicherheit voraus.