Rill Browser
Mac-Browser, der Aufgaben von jeder Webseite an Claude Code oder Codex übergibt und Tabs sowie Verlauf per KI nach Projekten ordnet.
Was es kann
Rill ist ein Webbrowser für den Mac, der Aufgaben an Claude Code oder Codex weitergibt. Mit ⌘E machst du aus der gerade geöffneten Seite einen Auftrag in normaler Sprache; der Agent arbeitet in eigenen Hintergrund-Tabs, während du weitersurfst, und ordnet die Aufgabe dem passenden Projekt zu. Offene Tabs gruppiert Rill per KI nach Themen, der Verlauf wird zu Tageseinträgen zusammengefasst und lässt sich per Beschreibung durchsuchen. Eine Kartenansicht zeigt deine Projekte im Überblick.
Für wen es passt
Für Entwicklerinnen, Entwickler und technikaffine Teams, die ohnehin mit Claude Code oder Codex arbeiten und Ideen beim Recherchieren direkt an einen Agenten übergeben wollen, statt sie erst in ein Terminal zu kopieren.
Datenschutz im Unternehmen
Verlauf, Seiteninhalte und Passwörter (im macOS-Schlüsselbund) bleiben auf deinem Mac. Eigene Server für deine Daten betreibt der Anbieter nicht: Je nach Funktion gehen Tab-Titel, Adressen und Seitentext über die lokal installierte CLI an Anthropic oder OpenAI, unter den Bedingungen deines dortigen Kontos. Ob Eingaben zum Training genutzt werden, hängt daher von deinem Tarif und deinen Einstellungen bei diesen Anbietern ab. Einzelne KI-Funktionen schaltest du in den Einstellungen ab. Eine Datenhaltung in Europa, einen Auftragsverarbeitungsvertrag oder Geschäftstarife bietet Rill selbst nicht an.
Grenzen
Läuft nur unter macOS 14 oder neuer auf Macs mit Apple-Silicon-Chip. Der Anbieter bezeichnet Rill als experimentelle Beta, die sich ohne Ankündigung ändern oder ausfallen kann. Ohne Claude-Code- oder Codex-Zugang sind die KI-Funktionen nicht nutzbar.