Lexware Office
Cloud-Buchhaltung für kleine Firmen, die Belege per KI ausliest, Zahlungen zuordnet und aus deinen Buchungen Vorschläge lernt.
Was es kann
Lexware Office ist eine Buchhaltungssoftware im Browser und als App. Belege lädst du per Handyfoto, E-Mail, Cloud-Speicher oder Upload hoch. Eine automatische Inhaltserkennung liest Belegart, Geschäftspartner, Belegnummer, Datum, Fälligkeit und Betrag aus. Zahlungen aus verbundenen Bankkonten, Kreditkarten und PayPal ordnet die Software den passenden Belegen zu und schlägt Buchungskategorien vor, die aus deinen bisherigen Buchungen lernen. Außerdem gibt es Angebote, E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD), Mahnungen, die Umsatzsteuer-Voranmeldung über ELSTER und eine DATEV-Schnittstelle für die Steuerkanzlei.
Für wen es passt
Für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen vom Einzelunternehmen bis zur GmbH, die Belege und Rechnungen ohne Buchhaltungskenntnisse selbst erledigen und dabei eng mit ihrer Steuerberatung zusammenarbeiten wollen.
Datenschutz im Unternehmen
Die Daten liegen in Rechenzentren im Raum Frankfurt am Main. Der Auftragsverarbeitungsvertrag mit der Haufe Service Center GmbH gilt automatisch mit dem Abo. Er nennt allerdings auch Unterauftragsverarbeiter mit Sitz in den USA, etwa Intercom und AWS; die Übermittlung ist über Angemessenheitsbeschlüsse oder Standardvertragsklauseln abgesichert. Laut Vertrag dürfen Daten auch zur Analyse und Verbesserung des Angebots verarbeitet werden. Ob deine Daten zum Training von KI-Modellen dienen und ob du das abschalten kannst, beschreibt der Anbieter nicht. Die Automatik steckt in allen Tarifen von S bis XL; einen eigenen Unternehmenstarif gibt es nicht.
Grenzen
Die Software ist auf deutsches Steuerrecht ausgelegt. Personalisierte Buchungsvorschläge gibt es nur für geschäftliche Bankkonten, und du musst sie selbst prüfen. Die Lohnabrechnung kostet extra, die API gibt es erst im Tarif XL.