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DATEV

KI-Funktionen der Nürnberger Kanzleisoftware DATEV, vor allem der DATEV Copilot für Texte, Dokumentanalyse und Recherche in Steuerkanzleien.

Was es kann

Die Nürnberger Genossenschaft DATEV baut KI in viele ihrer Kanzleiprogramme ein; dieser Eintrag meint vor allem den DATEV Copilot in MyDATEV, verfügbar seit Mai 2026. Er entwirft E-Mails und Mandantenschreiben aus Stichpunkten oder Spracheingabe, verdichtet und übersetzt Texte und fasst Dokumente (PDF, DOCX, ODT, TXT, RTF) mit bis zu 1.000 Seiten zusammen. Häufige Anweisungen legst du in einer Prompt-Bibliothek ab. Optional kommen Websuche, der DATEV-Service-Assistent und die lizenzpflichtige Fachrecherche LEXchat dazu. Weitere KI steckt etwa in den Automatisierungsservices Rechnungen und Bank sowie im Einspruchsgenerator.

Für wen es passt

Für Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien, die ohnehin mit DATEV arbeiten. Der Copilot steht laut DATEV derzeit ausschließlich Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zur Verfügung, nicht Unternehmen.

Datenschutz im Unternehmen

Hochgeladene Daten verarbeitet DATEV in einem eigenen Bereich bei Microsoft Azure in einem europäischen Rechenzentrum. Laut DATEV nutzen weder Microsoft noch OpenAI die Eingaben zum Training; abschalten musst du nichts. Die Websuche schaltest du gesondert frei; sie schickt Anfragen an Microsoft Bing, wo nur Microsofts Datenschutzbedingungen gelten, also keine vertraulichen Angaben. Die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung schließt du online mit DATEV ab.

Grenzen

Tabellen, Excel-Dateien, BWAs und PDFs mit Bildern wertet der Copilot nicht aus. Ohne Websuche oder LEXchat reicht sein Wissen bis September 2024. Es gelten Nutzungsgrenzen, und fachliche Entscheidungen bleiben bei dir.

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