Langflow
Open-Source-Baukasten von IBM, mit dem du KI-Agenten und RAG-Anwendungen per Drag-and-drop zusammensetzt und als API bereitstellst.
Was es kann
Langflow ist ein visueller Editor, in dem du KI-Abläufe aus Bausteinen zusammensetzt: Sprachmodelle verschiedener Anbieter, Vektordatenbanken, Dokumentenlader, Werkzeuge und Agenten. Jeden Baustein kannst du in Python anpassen oder eigene schreiben. Im Playground testest du einen Ablauf sofort; fertige Abläufe rufst du über eine API aus deiner Anwendung auf. Langflow arbeitet als MCP-Client und stellt eigene Abläufe auch als MCP-Server bereit. Installieren lässt es sich als Desktop-App für macOS und Windows, per Docker oder als Python-Paket.
Für wen es passt
Für Entwickler und technisch versierte Teams, die Chatbots, Dokumentensuche oder Agenten schnell als Prototyp bauen und später selbst betreiben wollen.
Datenschutz im Unternehmen
Langflow läuft auf deinen eigenen Rechnern oder Servern; wo die Daten liegen, bestimmst du selbst – also auch in der EU. Eingaben gehen nur an die Modellanbieter, die du im Ablauf einsetzt, und deren Bedingungen zum Training gelten zusätzlich. Die Software sendet anonyme Nutzungsdaten, aber keine Prompts, Nachrichten oder Zugangsdaten; mit der Variable DO_NOT_TRACK=True schaltest du das ab. Die frühere gehostete Version bei DataStax wurde im April 2026 eingestellt. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag für Langflow nennt der Anbieter nicht. Für Unternehmen bietet IBM kostenpflichtigen Support und die Anbindung an watsonx Orchestrate an.
Grenzen
Ohne Python- und Serverkenntnisse kommst du über einfache Prototypen kaum hinaus. Betrieb, Updates und Absicherung liegen bei dir. Für den Download der Desktop-App verlangt IBM Name, E-Mail-Adresse und Firma.