Kadoa
Web-Scraping-Plattform aus Zürich, die mit KI-Agenten Datenpipelines aufbaut, überwacht und bei Seitenänderungen selbst repariert.
Was es kann
Kadoa sammelt Daten von Websites und liefert sie strukturiert weiter. Du beschreibst, welche Daten du brauchst, und ein Agent legt Quelle, Datenschema und Zeitplan als Workflow an. Ändert sich eine Seite und der Abruf schlägt fehl, sucht die Plattform die Ursache, testet eine Korrektur und spielt sie neu aus. Jeder Lauf wird auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft, jeder Wert verweist auf seine Fundstelle. Auf Wunsch meldet Kadoa nur Änderungen. Ergebnisse landen in Google Sheets, Excel, Slack, Snowflake, Databricks, BigQuery oder S3, per Webhook, REST-API, Python- und Node.js-SDK oder über einen MCP-Server in KI-Assistenten.
Für wen es passt
Vor allem für Finanzteams wie Fonds, Vermögensverwalter und Datenanbieter, die Meldungen, Preise oder Website-Änderungen beobachten. Auch Datenteams anderer Branchen, die regelmäßig öffentliche Webdaten brauchen, ohne eigene Scraper zu pflegen.
Datenschutz im Unternehmen
Betreiber ist die reviewr.ai AG in Zürich; der Vertrag unterliegt Schweizer Recht. Laut Datenschutzerklärung können Daten in den USA und im EU/EWR-Raum verarbeitet werden; eine reine EU-Datenhaltung bietet der Anbieter nicht ausdrücklich an. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nennt der Anbieter nicht. Kundendaten fließen laut Website nicht ins KI-Training, die AGB erlauben aber die Nutzung anonymisierter Daten zur Verbesserung der Dienste. Es gibt einen SOC-2-Typ-II-Bericht, Audit-Logs sowie Betrieb vor Ort oder in einer Private Cloud; SAML-SSO gehört zum Enterprise-Tarif, ebenso laut Preisseite die Anbindung an Snowflake, S3 und MCP.
Grenzen
Preise veröffentlicht der Anbieter nicht. Ob das Auslesen einer Quelle rechtlich zulässig ist, etwa wegen Nutzungsbedingungen oder personenbezogener Daten, musst du selbst prüfen. Funktionen und Beispiele sind stark auf Finanzdaten zugeschnitten.