Exa
Websuche als API für KI-Anwendungen: Exa liefert Suchtreffer, Seiteninhalte und belegte Antworten, die du direkt an Sprachmodelle gibst.
Was es kann
Exa ist eine Suchmaschine, die für Software statt für Menschen gebaut ist. Über die API schickst du eine Anfrage und bekommst passende Webseiten samt bereinigtem Text, kurzen Auszügen oder Zusammenfassungen zurück. Dazu kommen eine tiefere Recherche mit mehreren Suchschritten, ein Antwort-Endpunkt mit Quellenangaben, Monitore für wiederkehrende Abfragen und ein Agent-Endpunkt. Websets erstellt im Browser Listen von Firmen, Personen oder Seiten nach deinen Kriterien. Ein MCP-Server bindet Exa an KI-Assistenten an.
Für wen es passt
Für Entwicklungsteams, die Chatbots, Recherche-Agenten oder RAG-Anwendungen mit aktuellen Webinhalten versorgen wollen, und für Vertrieb oder Marktanalyse, die strukturierte Listen aus dem Web brauchen.
Datenschutz im Unternehmen
Exa sitzt in San Francisco; eine Datenhaltung in Europa bietet der Anbieter nicht an. Laut Datenschutzerklärung nutzt Exa eingegebene Suchanfragen, um Produkte zu verbessern und Modelle zu trainieren; einen Schalter zum Abschalten nennt der Anbieter nicht. Keine Speicherung der Anfragen (Zero Data Retention) gibt es nur im Enterprise-Tarif. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag und SOC-2-Type-II-Berichte stellt Exa im Trust Center bereit.
Grenzen
Ohne Programmierkenntnisse nutzt du vor allem Websets. Die Kosten steigen mit der Zahl der Anfragen und Zusatzfunktionen. Ergebnisse und KI-Zusammenfassungen solltest du vor der Weiterverwendung prüfen.