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E2B

Cloud-Plattform, auf der KI-Agenten von Modellen erzeugten Code in isolierten Linux-Sandboxen ausführen, gesteuert per Python- oder JavaScript-SDK.

Was es kann

E2B stellt KI-Agenten isolierte Linux-Rechner in der Cloud bereit. Jede Sitzung läuft in einer eigenen Firecracker-microVM, sodass von einem Modell erzeugter Code nicht auf andere Systeme oder Kunden zugreifen kann. Über SDKs für Python und JavaScript startest du Sandboxen, führst Befehle und Code aus, bearbeitest Dateien und gibst Ports frei. Sandboxen lassen sich pausieren, als Snapshot sichern und mehrfach kopieren; ausgehender Netzverkehr ist per Regel einschränkbar. Laufzeit, SDK und CLI sind quelloffen.

Für wen es passt

Für Entwicklerteams, die Coding-Agenten, Code-Interpreter oder Agenten mit Computersteuerung bauen und erzeugten Code nicht auf eigenen Servern ausführen wollen. Modell und Agenten-Framework wählst du selbst.

Datenschutz im Unternehmen

Standard ist die Region USA; Rechenzentren in der EU und in Asien-Pazifik schaltet der Support ab dem Tarif Pro frei. Die Sandboxen laufen bei Google Cloud. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag stellt E2B auf Anfrage bereit, ein SOC-2-Type-II-Bericht liegt vor. Einen Hinweis zur Nutzung von Sandbox-Inhalten für KI-Training gibt der Anbieter nicht. Im Enterprise-Tarif (ab 3.000 $ im Monat) laufen die Sandboxen auf Wunsch in deiner eigenen AWS-, Google-Cloud- oder Azure-Umgebung.

Grenzen

Im kostenlosen Tarif endet eine Sandbox nach einer Stunde, höchstens 20 laufen gleichzeitig; in Pro sind es 24 Stunden und 100 Sandboxen. Abgerechnet wird sekundengenau nach CPU und Arbeitsspeicher, die Kosten hängen also direkt von der Nutzung ab. Ohne Programmierkenntnisse ist E2B nicht nutzbar.

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