TendiGo
Berliner Plattform, die öffentliche Ausschreibungen mit KI-Agenten findet, Vergabeunterlagen auswertet und Angebotsentwürfe vorbereitet.
Was es kann
TendiGo durchsucht laut Anbieter über 800 Quellen nach öffentlichen Aufträgen – Vergabeportale von Bund, Ländern, Kommunen und EU, aber auch Ratsprotokolle und Haushaltspläne, um geplante Vergaben früh zu erkennen. KI-Agenten prüfen Ausschreibungen nach inhaltlicher Passung statt nur nach Stichworten oder CPV-Codes und melden Treffer per E-Mail. Die Dokumentenanalyse zieht Fristen, Formalien und Zuschlagskriterien aus den Unterlagen, eine Eignungsprüfung gleicht sie mit deinem Firmenprofil ab. Ein Assistent beantwortet Fragen zu den Unterlagen mit Seitenverweisen, und aus deinen Referenzen entstehen Entwürfe für Angebotsdokumente. Höhere Tarife bieten API- und MCP-Zugang.
Für wen es passt
Für Unternehmen, die regelmäßig auf öffentliche Aufträge bieten, etwa aus IT, Bau, Energie, Facility Management oder Ingenieurwesen, sowie für Vertriebsteams, die Direktvergaben suchen.
Datenschutz im Unternehmen
Die Plattform läuft auf Servern in Deutschland (Netcup, Hetzner); KI-Analysen erfolgen über Google Vertex AI in einer EU-Region. Inhalte werden laut Anbieter nicht zum Training von KI-Modellen genutzt, ein Abschalten ist daher nicht nötig. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist Teil des Nutzungsvertrags. Für Konzerne gibt es einen Enterprise-Tarif mit On-Premise-Betrieb.
Grenzen
Der kostenlose Tarif erlaubt nur zehn KI-Anfragen im Monat; Eignungsprüfung und Angebotssimulator gibt es erst ab Premium. Die stärkste Modellgeneration und Teamfunktionen sind dem Tarif KI Professionell vorbehalten. Angebotsentwürfe musst du fachlich prüfen.