Reflecta Fördermittelkompass
Berliner Plattform, die passende Förderprogramme in Deutschland und Österreich findet und dir beim Schreiben von Förderanträgen hilft.
Was es kann
Der Fördermittelkompass durchsucht eine Datenbank mit mehr als 10.000 Förderprogrammen aus Deutschland und Österreich, darunter rund 600 EU-Programme. Du hinterlegst ein Profil deiner Organisation und eine Projektbeschreibung; die KI gleicht beides mit Thema, Zielgruppe, Förderart, regionalen Vorgaben und Rechtsform ab und schlägt passende Programme vor. Danach hilft dir das Tool beim Entwurf des Antragstextes.
Für wen es passt
Für Vereine und gemeinnützige Organisationen, Kommunen, Hochschulen, kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups sowie Beratungen, die für ihre Kunden Fördermittel suchen. Gemeinnützige Organisationen zahlen nach Prüfung deutlich weniger.
Datenschutz im Unternehmen
Betreiber ist die gemeinnützige Reflecta gGmbH aus Berlin. Laut Produktseite läuft die Anwendung in Deutschland, die KI auf Servern in Deutschland und Europa. Die Datenschutzerklärung nennt zusätzlich Microsoft Azure sowie Modelle von OpenAI, Meta und Anthropic; Übermittlungen in die USA stützt Reflecta auf das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln. Projektdaten und Antragstexte werden nicht zum Training genutzt, solange du nicht ausdrücklich einwilligst. Den Auftragsverarbeitungsvertrag schließt du direkt im Tool ab. KI-Eingaben und -Ausgaben werden in der Regel nach zwölf Monaten gelöscht. Für Teams eignen sich Pro (drei Nutzer) und Navigator (zehn Nutzer).
Grenzen
Jeder Tarif begrenzt Suchprofile, Nutzer, aktive Projekte und Anträge pro Jahr, im Basic etwa auf fünf Anträge. Die Datenbank deckt nur Deutschland, Österreich und EU-Programme ab. KI-Entwürfe musst du fachlich prüfen und an die Vorgaben des Fördergebers anpassen.