Recall
Persönliche KI-Wissensdatenbank, die Videos, Podcasts, PDFs und Artikel speichert, zusammenfasst, verknüpft und per Chat durchsuchbar macht.
Was es kann
Recall sammelt Inhalte aus dem Netz und aus eigenen Dateien in einer persönlichen Wissensdatenbank: YouTube-Videos, Podcasts, PDFs, Artikel und Notizen speicherst du meist mit einem Klick über die Browser-Erweiterung oder die App. Die KI fasst sie zusammen, auf Wunsch auch zum Anhören, vergibt automatisch Schlagwörter und verknüpft verwandte Einträge in einem Wissensgraphen. Im Chat stellst du Fragen an deine gespeicherten Inhalte; im Tarif Max wählst du das Sprachmodell selbst, etwa von OpenAI, Anthropic oder Google. Quizze mit verteilter Wiederholung helfen dir beim Einprägen. Über API und MCP bindest du die Sammlung an andere KI-Assistenten an, exportieren kannst du als Markdown.
Für wen es passt
Für Einzelpersonen, die viel lesen und recherchieren: Beratung, Weiterbildung, Content- und Fachrecherche, bei der du Quellen sammeln und später schnell wiederfinden willst. Für gemeinsame Wissensdatenbanken im Team ist Recall nicht ausgelegt.
Datenschutz im Unternehmen
Laut Datenschutzerklärung nutzt Recall deine Daten weder zum Training von KI-Modellen noch für Werbung oder Profiling; abschalten musst du dafür nichts. Gespeichert wird über Google Firebase, eine Serverregion nennt der Anbieter nicht. Eine Datenhaltung in der EU bietet der Anbieter nicht ausdrücklich an. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nennt der Anbieter nicht. Geschäfts- oder Teamtarife gibt es nicht.
Grenzen
Der kostenlose Tarif enthält nur 10 KI-Zusammenfassungen im Monat, Plus und Max unterliegen einer Fair-Use-Regel. Eine eigene Desktop-App für Windows oder macOS gibt es nicht. Eine Firma mit Rechtsform nennt der Anbieter nicht: Laut eigener Darstellung sitzt Recall in Amsterdam, die Nutzungsbedingungen unterliegen aber dem Recht von Delaware (USA).