Jenni
Online-Editor für wissenschaftliche Texte, der Sätze vorschlägt und jede Aussage mit Seite und Absatz deiner eigenen Quellen-PDFs belegt.
Was es kann
Jenni ist ein Online-Editor für wissenschaftliches Schreiben. Beim Tippen schlägt eine Autovervollständigung die nächsten Sätze vor. Auf Wunsch nutzt sie dafür nur deine hochgeladenen PDFs und verweist jeweils auf Seite und Absatz der Quelle. Zitate formatiert Jenni in über 10.000 Stilen wie APA oder Chicago. Ein Chat beantwortet Fragen zu deiner Bibliothek mit Belegen, und eine semantische Suche läuft über mehr als 200 Millionen Fachartikel. Die Funktion Reviews prüft Aussagen im Text gegen deine Quellen und markiert, was nicht belegt ist. Literatur importierst du aus Zotero oder Mendeley, exportiert wird als Word, LaTeX oder HTML. Mehrere Personen können gleichzeitig an einem Dokument arbeiten.
Für wen es passt
Für Forschungsteams, Hochschulen, Pharma- und Medizinabteilungen, Marktforschung und Beratung, also überall dort, wo Berichte und Fachtexte mit sauberen Quellenangaben entstehen.
Datenschutz im Unternehmen
Der Anbieter sitzt in den USA. Daten liegen bei Google (Firebase, Cloud Storage), eine Region nennt der Anbieter nicht. Eine Datenhaltung in Europa nennt der Anbieter nicht, und auch einen Auftragsverarbeitungsvertrag erwähnt er nicht. Nach Angaben des Anbieters werden Texte, Prompts und hochgeladene Dateien nicht zum Training von Sprachmodellen genutzt. Das Analysetool PostHog zeichnet aber eine Stichprobe der Sitzungen im Editor samt Dokumenttext auf. Das stoppst du, indem du Analyse-Cookies ablehnst. Für Organisationen gibt es ein Team-Angebot mit zentraler Abrechnung und Admin-Dashboard, die Preise dafür gibt es nur auf Anfrage.
Grenzen
Im kostenlosen Tarif sind Autovervollständigung, Chat und Reviews stark begrenzt. Welche KI-Modelle im Hintergrund arbeiten, legt der Anbieter nicht offen. Vorschläge können trotz Quellenbezug falsch sein und ersetzen keine eigene Prüfung.