Transkribus
Plattform aus Innsbruck, die Handschriften und alte Drucke per KI in durchsuchbaren Text umwandelt, auch mit selbst trainierten Modellen.
Was es kann
Transkribus liest Scans und Handyfotos handschriftlicher oder gedruckter Dokumente und macht daraus durchsuchbaren Text. Es unterstützt über 100 Sprachen und historische Schriften. Die Plattform erkennt Seitenlayouts, Tabellen und Felder. Im Editor korrigierst und verschlagwortest du die Ergebnisse, auch gemeinsam im Team. Du kannst eigene Erkennungsmodelle trainieren oder eines der über 300 Modelle aus der Community nutzen. Mit Transkribus Sites veröffentlichst du durchsuchbare Editionen. Ab dem Tarif Scholar gibt es eine API, die JSON, PAGE XML oder ALTO ausgibt.
Für wen es passt
Für Archive, Bibliotheken, Forschungsprojekte und Ahnenforschende. Auch Unternehmen, die alte Akten, Kirchenbücher oder handschriftliche Unterlagen erschließen wollen, sind hier richtig.
Datenschutz im Unternehmen
Die Daten liegen auf Servern des Anbieters in Österreich, die API verarbeitet in Österreich und Deutschland. Willst du personenbezogene Daten hochladen, musst du vorher einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Data Processing Addendum) abschließen. Laut Nutzungsbedingungen darf der Anbieter deine Inhalte auch zur Verbesserung seiner Dienste nutzen. Eine Möglichkeit, das abzuschalten, nennt er nicht. Modelle und Trainingsdaten teilt er nur mit deiner Zustimmung. Für Einrichtungen gibt es den Tarif Organisation mit individuellem Angebot.
Grenzen
Abgerechnet wird pro Seite über Credits, und die Kontingente sind in den kleinen Tarifen schnell aufgebraucht. Besondere Kategorien personenbezogener Daten, etwa Gesundheitsdaten, sind ausgeschlossen. Bei schwer lesbaren Vorlagen musst du die Ergebnisse nachkorrigieren.