RTK (Rust Token Killer)
Open-Source-Kommandozeilentool, das Ausgaben von Git, Tests und Build-Tools kürzt, bevor sie im Kontext deines KI-Coding-Agenten landen.
Was es kann
RTK ist ein einzelnes Rust-Programm, das sich per Hook in Coding-Agenten wie Claude Code, Cursor, GitHub Copilot, Gemini CLI oder Codex einklinkt. Shell-Befehle wie git status, cargo test oder npm test laufen dann über RTK: Es filtert die Ausgabe, fasst sie zusammen, kürzt sie und entfernt Wiederholungen. Bei Tests bleiben zum Beispiel nur die Fehlschläge übrig. Unterstützt werden über 100 Befehle, von Git über Werkzeuge für Python und JavaScript bis zu Docker, Kubernetes und Terraform. Mit rtk gain siehst du die geschätzte Ersparnis. Ein optionaler lokaler Proxy komprimiert zusätzlich die Anfragen an die Modell-API.
Für wen es passt
Für Entwicklerinnen und Entwickler, die viel mit KI-Agenten im Terminal arbeiten und Kontextfenster und Token-Kosten schonen wollen.
Datenschutz im Unternehmen
Die CLI läuft lokal und braucht kein Konto. Die Telemetrie ist standardmäßig aus und erfasst laut Anbieter weder Befehle noch Dateiinhalte. Deine Eingaben gehen weiterhin an den Modellanbieter deines Agenten, und es gelten dessen Bedingungen. Für Teams gibt es das kostenpflichtige RTK Pro mit Erkennung von Zugangsdaten, Richtlinien und Auswertungen. Es läuft bei Google Cloud in Belgien oder auf deiner eigenen Infrastruktur und erfasst laut Datenschutzerklärung keine Prompt-Inhalte. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nennt der Anbieter nicht.
Grenzen
Der Hook greift nur bei Shell-Aufrufen, die eingebauten Lese- und Suchwerkzeuge der Agenten erfasst er nicht. Die Ersparnis betrifft nur Befehlsausgaben und nicht die gesamte Rechnung. Token werden nur geschätzt. Teile von RTK stehen unter der Lizenz BUSL-1.1: Wer RTK als kommerziellen Dienst an Dritte anbieten will, muss das mit dem Anbieter klären.